Gartenrunde 2018
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Gartenrunde 2018

Garten der Familie Waibel am 07. Mai 2018

 

„Man geht nie zweimal in denselben Garten.“

 

Dieser Gärtnerspruch passt zu unserem Gartenrundenauftakt

im Jahr 2018.

 

Vor 3 Jahren haben wir euch schon zu unserer allerersten Gartenrunde

in den wunderbaren „Tulpen“-Garten von Karin und Günter Waibel

eingeladen. Damals berichteten wir bereits von Karins großer Leidenschaft

- ihren schönen Pfingstrosen und Strauchpäonien.

 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt da!

 

Die vielen, über Jahre gesammelten und gepflanzten Strauchpäonien

stehen in wunderbarer Blüte. Die Pfingstrosen mit ihren Begleitern, den

schwebenden „Blütenkugeln“ des Zierlauchs, sind kurz vor dem Aufblühen

und damit genau richtig, als nächstes die Aufmerksamkeit der Betrachter

auf sich zu ziehen. Zarte und stille Frühlingsblüten gibt es beim

Spaziergang durch den Garten natürlich auch zu entdecken, z.B. die

Tulpenmagnolie oder ein Blumenhartriegel.

Es ist das Zusammenspiel von Formen, Farben und das feine Gespür der

Gärtnerin für eine wohltuende Harmonie, das den Garten so besonders

Garten der Familie Laubenbacher/Hoven

am 18. Juni 2018

 

Bei dieser Gartenrunde erwartete uns ein Garten in der Römerstraße, dem seine wahre Größe von außen nicht anzusehen ist.

Wir tauchen in ein Paradies ein, das seit sechs Jahren von Silvia Laubenbacher und Percy Hoven gestaltet und Stück für Stück freigelegt wird.

 

Schon beim Betreten wird man vom betörenden Blauregenduft, der sich wie ein Dach über den Eingang legt. Dann öffnet sich der Garten und der Blick wird frei auf die üppigen Staudenrabatten, die vielen Oasen zum Wohlfühlen und Entspannen und die außergewöhnlichen, Ruhe ausstrahlenden Haustiere.

 

Magisch angezogen wird man vom unteren Teil des Gartens.

Er reicht bis zur Singold und darüber hinaus. Immer wieder begegnen uns Hosta in allen Variationen und riesige Blattpflanzen mit den unterschiedlichsten Formen. Die feuchten Wiesen und die Nähe zur Singold sind die Heimat zahlreicher Frösche und Insekten.

 

Eine uralte Traureweide bildet die Mitte des Gartens und erzählt Geschichten vom Keltersweiherbächle - vielleicht kommen Eisvogel und Biber zum Zuhören vorbei.

 

„Waldbaden“ nennt Silvia Laubenbacher ihre Erholung in dieser Ecke ihres Gartens.

 

Sie ist Ihnen sicher als Moderatorin der „a.tv Gartenträume“ bekannt und eine hervorragende Pflanzenkennerin und Gartenliebhaberin.

Aufmerksame Betrachter werden in ihrem Garten auch die originale „Augsburgblume“ entdecken

Garten von Rainer Dangl, am 5. August 2018

Zum ersten mal findet die Gartenrunde an einem Sonntag und später am Abend statt.

Wir besuchen den Garten von Rainer Dangl in der Poststrasse 24. Er wird für uns seinen weitläufigen Garten mit 500 Kerzen beleuchten.

 

Das Grundstück reicht von der Poststrasse bis zum Hungersbach und über den dortigen Eisweiher hinaus. Früher wurde dort Bier gelagert. Auf dem Grundstück ist nach wie vor ein Braurecht eingetragen. Der Weg in den Garten führt vorbei an einem Sitzplatz, der von zwei alten Apfelbäumen überdacht wird, und gibt den Blick frei hinunter auf den Eisweiher. 100-jährige Birken und Buchen bilden die Grenze zu den Ölwiesen.

 

Mehrere Sitzplätze bieten immer wieder neue Perspektiven und viel toskanische Terrakotta und eine bizarr gewachsene Schwarzkiefer sorgen für südländische Abendstimmung. Anstatt Meeresrauschen erzeugen bei leichtem Wind die rauschenden Blätter der alten Bäume Urlaubsfeeling.

 

Ein 60 Jahre alter Hühnerstall aus der Römerstrasse hat bei Rainer seinen neuen Platz gefunden und ist inzwischen zu einem gemütlichen Aufenthaltsort umgebaut.

Über einem orientalisch anmutenden Gartentor aus Metall können wir mit Glück den Sonnenuntergang beobachten.

 

Garten von Familie Roth, am 17. September 2018

Der Garten von Familie Roth wurde vor vielen Jahren als „essbarer Garten“ angelegt

 

Es gibt an allen Ecken etwas zum Naschen. Als Einstieg in den Garten empfängt uns ein ca. 80 qm großer Gemüsegarten mit Gewächshaus. In ihm gedeihen apulische Kichererbsen, Erdmandeln, Artischocken, Physalis, Grünkohl und vieles mehr. Herr Roth erzählt auch gerne über seine Erfolge im Anlegen von Kartoffeltürmen.

 

Ein schwarzer Maulbeerbaum, Feigen, Quitte, Wein und ein Mandelbaum aus Aleppo geben dem Garten eine exotische Note. Eine Spalierbirne, Apfelbäume und ein Walnussbaum bilden den hinteren Teil des Gartens in dem sich auch ein Laufentenpaar sehr wohl fühlt. An der alten Siedlerhütte aus dem Jahr 1937 befinden sich dicht besiedelte Insektenhotels.

 

Freuen Sie sich auch einen naturbelassenen Garten in der Bobinger Siedlung.